Bistum Basel

Rücktritt von Weihbischof Denis Theurillat

Nach über 20 Jahren als Weihbischof des Bistums Basel entschied sich Denis Theurillat (70) am 8. Februar für den Ruhestand. Papst Franziskus nahm seine Demission an. Bischof Felix Gmür bedauert den Rücktritt von Weihbischof Denis und würdigt ihn als Sympathieträger des Bistums. Ein Nachfolger ist noch nicht ernannt. Weihbischof Denis Theurillat schaut auf eine lange und vielseitige Tätigkeit für das Bistum Basel und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz zurück. Das erste Jahrzehnt als Weihbischof und residierender Domherr des Standes Bern erfolgte in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bischof Kurt Koch, das zweite mit Bischof Felix Gmür (2000–2020). Von 2011 bis 2017 leitete Weihbischof Denis das Pastoralamt des Bistums. Seit 2015 war er für die Orden und religiösen Gemeinschaften im Bistum Basel zuständig, ab 2017 als Bischofsvikar. Im Rahmen der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zeichnete Denis Theurillat von 2000 bis 2012 u. a. als Jugendbischof für die ganze Schweiz verantwortlich. Bis zum Rücktritt engagierte er sich für die Ökumene und vertrat die SBK in der AGCK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen). Zudem war er als Präsident des Frauenrates tätig. Noch im letzten Oktober appellierte Weihbischof Denis für eine Synode oder ein päpstliches Konzil zur Rolle der Frauen in der Kirche. «Das anspruchsvolle Bistum Basel mit den vielen Spannungsfeldern rund um die Kirchenentwicklung verlangt viel Kraft. Ein Unfall im letzten Herbst war für mich ein Zeichen, leiser zu treten. Aber auch als Emeritus werde ich ein ‹Happy Bischof› bleiben!»

Die wichtigsten Stationen Theurillats als Priester:

  • Priesterweihe in Saignelégier, 1976
  • Vikar in Bassecourt (1976–1980) und St-Imier (1980–1985)
  • Pfarrer im Pastoralraum Tramata (Tramelan-Malleray-Tavannes), 1985–1997
  • Dekan des Dekanates Moutier-St-Imier-Biel, 1986–1997
  • Bischofsvikar für den französischsprachigen Teil des Bistums Basel (Jura Pastoral), 1997–2000
  • Bischofsweihe durch Bischof Kurt Koch in Solothurn, 22. Juni 2000

Bischof Felix Gmür und die Diözesankurie würdigen Weihbischof Denis Theurillat als feinfühligen Diplomaten und Sympathieträger des Bistums und bedauern seinen Rücktritt sehr.

Diözesane Kommunikationsstelle

 

Bischof Felix Gmür zum Rücktritt von Weihbischof Denis Theurillat

Nach  über  20  Jahren  als  Weihbischof  unseres  Bistums  hat  sich  Weihbischof  Denis Theurillat entschieden, ab dem 8. Februar leiser zu treten. Papst Franziskus hat seine Demission angenommen. Weihbischof Denis blickt auf eine lange und vielseitige Tätigkeit für das Bistum Basel  und  die  römisch-katholische  Kirche  in  der  Schweiz  zurück.

Von  2011  bis  2017 leitete Weihbischof Denis das Pastoralamt des Bistums. Ab 2015 war er für die Orden und religiösen Gemeinschaften zuständig, seit 2017 als Bischofsvikar. Im Rahmen der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zeichnete Msgr. Denis Theurillat von 2000 bis 2012 als Jugendbischof für die ganze Schweiz verantwortlich. Bis zum Rücktritt engagierte er sich für die Ökumene und vertrat die SBK in der AGCK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen). Zudem war er als Präsident des Frauenrates tätig. Noch im letzten Oktober appellierte Weihbischof Denis für eine Synode oder ein päpstliches Konzil zur Klärung der Rolle der Frauen in der Kirche. Weihbischof Denis galt als Sympathieträger unseres Bistums und war insbesondere wegen seiner offenen, feinfühligen und diplomatischen Haltung allseits geschätzt. In den letzten Monaten setzte ihm die kräfteraubende Arbeit im Bistum Basel zu. Nach einem Unfall im letzten Herbst ist ihm klargeworden, dass die Zeit gekommen ist, zurückzutreten. Auch als «Emeritus» will er ein «Happy Bischof» bleiben. Weihbischof Denis wird alle seine für 2021 eingegangen bischöflichen Engagements (z. B. Firmungen) erfüllen. Ein Nachfolger ist noch nicht ernannt.

Ich danke Weihbischof Denis von Herzen für seine langjährige, wertvolle Arbeit für unser Bistum und wünsche ihm Gottes reichen Segen.

+Felix Gmür, Bischof von Basel

 

Ernennungen

Diözesanbischof Felix Gmür ernannte per 19. Januar:

  • Pater Joseph Alummottil Philipose OIC zum Leitenden Priester des Pastoralraumes Dünnernthal und zum Leitenden Priester der Pfarreien Josef der Arbeiter Aedermannsdorf SO, Johannes der Täufer Herbetswil SO, St. Martin

Laupersdorf SO, St. Pankraz Matzendorf SO und St. Theodul Welschenrohr SO im Pastoralraum Dünnernthal;

  • Pater Joseph Alummottil Philipose OIC zum Kaplan in den Pfarreien Maria Himmelfahrt Balsthal SO, St. Fridolin Holderbank SO, St. Martin Mümliswil SO und Urs und Viktor Ramiswil SO im Pastoralraum St. Wolfgang im Thal.

Ausschreibungen

Die vakant werdenden Pfarrstellen St. Josef Bettwil AG und Heilig Kreuz Sarmenstorf AG (Pastoralraum Erusbach-Hallwilersee) werden für einen Pfarrer (100%) per 1. September oder nach Vereinbarung ausgeschrieben (siehe Inserat).

Interessierte Personen melden sich bitte bis 18. März per E-Mail an personalamt@bistum-basel.ch oder per Post an: Bischöfliches Ordinariat, Abteilung Personal, Baselstr. 58, Postfach, 4502 Solothurn.

Im Herrn verschieden

René Schnell, em. Pfarrer, Basel, verstarb am 23. Januar. Am 28. April 1929 in Röschenz BL geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1957 in Solothurn die Priesterweihe. Danach wirkte er als Vikar von 1957 bis 1959 in der Pfarrei St. Marien Bern, von 1959 bis 1962 in der Pfarrei St. Leodegar Lunkhofen AG und von 1962 bis 1964 in St. Klemenz Bettlach SO. Von 1964 bis 1974 studierte er in Fribourg Theologie und Religionslehre. Als Religionslehrer diente er von 1974 bis 1977 in der Pfarrei Heilig Kreuz Binningen BL, von 1977 bis 1978 in der Pfarrei Urs und Viktor Oberkirch SO und von 1978 bis 1981 in der Pfarrei St. Gallus Wangen SO. Danach diente er von 1981 bis 1986 als Kaplan in der Pfarrei Heilige Familie Unterägeri ZG. Als Pfarrer wirkte er von 1986 bis 1994 in Gallus und Othmar Kaiseraugst AG. Von 1996 bis 2008 war er priesterlicher Mitarbeiter in der Pfarrei St. Nikolaus Reinach BL. Seinen Lebensabend verbrachte er ab 2008 in Basel. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 4. Februar in der Pfarrkirche St. Anna in Röschenz BL statt.

Kommunikationsstelle des Bistums