Sterbesegen: Auf dem Weg ins Licht: Approbation und Empfehlung eines neuen liturgischen Buches
Die Schweizer Bischofskonferenz SBK approbierte mit Datum vom 2. Dezember 2025 das viersprachige Buch «Sterbesegen / Bénédiction des mourants / Benedizione dei morenti / Blessing of the Dying». Das Buch für die Begleitung von Sterbenden kann ab sofort benutzt werden. Einen vergleichbaren Sterbesegen gab es in deutschen und österreichischen Diözesen seit den 2010er-Jahren. Den Schweizer Sterbesegen kennzeichnet die Aufnahme des Bruder-Klausen-Gebets und die Formulierung neuer, hier entstandener Gebetstexte sowie die viersprachige Ausgabe. Er liegt vor in einer Grundform, einer Kurzform sowie als Sterbesegen für ein Kind und für einen Menschen mit Demenz. Ausserdem enthält das Buch weiteres Material zur Auswahl.
Der Sterbesegen ersetzt die Krankensalbung und die Wegzehrung keineswegs, ergänzt die seelsorgliche Begleitung Sterbender vielmehr. Auch Menschen, die wenig Bezug zur Kirche und zu den Sakramenten haben, sich im Sterben dennoch Stärkung, Trost und einen segnenden Zuspruch erhoffen, möchte die Kirche Gottes Nähe zeigen und Segen zusprechen. Der Sterbesegen kann auch verwendet werden, wo die Wegzehrung aufgrund der medizinischen Umstände nicht möglich ist. Der Sterbesegen kann von allen verwendet werden, die Sterbende begleiten, sei es in Spitälern, Hospizen, Alters- und Pflegeheimen, in der Notfallseelsorge oder in Pfarreien, Sprachmissionen und Ordensgemeinschaften.
Sterbesegen: Auf dem Weg ins Licht / Bénédiction des mourants: Sur le chemin vers la lumière / Benedizione dei morenti: In cammino verso la luce / Blessing of the Dying: On the Way to the Light. Herausgegeben von der Liturgischen Kommission der Schweiz im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz. Erarbeitet vom Liturgischen Institut der deutschsprachigen Schweiz in Freiburg. Verlag Pustet Regensburg. 168 S. Gebundenes Buch mit Lesebändchen. ISBN 978-3-7917-3664-8.
Erhältlich über www.liturgie.ch/buecher/buchshop/sterben-begraebnis/2592-sterbesegen-schweiz oder info@liturgie.ch oder im Buchhandel.
Schweizer Bischofskonferenz
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Neuer Nationaldirektor für Missio Schweiz
Das Dikasterium für Evangelisation im Vatikan ernannte Markus Cott zum neuen Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in der Schweiz. Cott (Jg. 1969) ist schon seit Oktober 2025 geschäftsführender Direktor von Missio Schweiz. Zuvor war er zwölf Jahre lang Integrationsdelegierter des Kantons Schwyz. In dieser Funktion entwickelte und leitete er Programme zur Förderung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund.Zuvor war der gebürtige Bündner aus dem romanischsprachigen Surses 13 Jahre lang für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) tätig. Seine Einsätze führten ihn nach Afghanistan, Ruanda, Nepal, Liberia, Äthiopien und in den Iran. Von 1995 bis 1998 war er in der Pfarrei St. Marien in Wädenswil tätig. Sein Theologiestudium mit einem Zwischenjahr an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom schloss er in Chur ab. Darauf folgten zwei Studienjahre in Religionswissenschaften am Institut Catholique in Paris. 2005 erwarb er sich an der London School of Economics (LSE) einen Master in Social Policy für Entwicklungsländer. Weitere Informationen: www.missio.ch
SKZ