Bistum Chur

Ernennungen

Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur, ernannte:

  • Can. Peter Camenzind zum Pfarrer der Pfarrei hl. Martin in Schwyz am 30.10.2019;
  • Gabriel Tirla zum Kaplan (Missionar) für die Unità Pastorale Flughafen ZH in Bülach am 4.11.2019.

Voranzeige: Kurs «Das Pfarreisekretariat»

Vom 15. bis 18. September 2020 findet im Antoniushaus Mattli, Morschach, der nächste Einführungskurs für Pfarreisekretärinnen und -sekretäre statt. Er bietet eine praxisnahe Einstiegshilfe, aber auch Vertiefung bereits gemachter Erfahrungen und richtet sich vor allem an Männer und Frauen, die noch nicht lange in einem Pfarreisekretariat arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten Kompetenz und Sicherheit in der täglichen Arbeit. Im Auftrag der Fortbildungskommission des Bistums Chur wird der Kurs von Alexandra Dosch (Chur), Franziska Müller (Sachseln), Marlies Tondorf und Stefanie Wintergerste (beide Zürich) durchgeführt. Die grösseren Pfarreien in den Bistumskantonen erhalten die detaillierte Ausschreibung im Frühjahr 2020. Interessierte können sich jetzt schon bei Alexandra Dosch, fortbildung@bistum-chur.ch, melden.

Im Herrn verschieden

Paul W.M. Kalkhoven, Pfarrer i.R., wurde am 24. April 1935 in Weesp (NL) geboren und am 27. Oktober 1973 in Effretikon ZH zum Priester geweiht. Danach wurde er zum Vikar von Effretikon ernannt. Zwei Jahre später, im Jahr 1975, wurde er zum Pfarrprovisor von Glattfelden ZH ernannt. Die Ernennung zum Pfarrer von Glattfelden-Eglisau erfolgte 1977. Dieses Amt hatte er zehn Jahre lang inne, bis er 1987 zum Pfarrer der Pfarrei Dreikönigen in Zürich Enge ernannt wurde. Mit der Ernennung zum Pfarrer der Pfarrei St. Josef in Zürich übernahm er von 1994 bis 2006 seine letzte Aufgabe im Bistum Chur, da er 2006 in sein Heimatland, die Niederlande, zurückkehrte. Dort wirkte er als Seelsorger in Hilversum, bis er 2012 in den Ruhestand trat. Er verstarb am 27. Oktober 2019 im Pflegeheim Huize Westerheide in Hilversum. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 4. November 2019 in der Pfarrkirche H. Hart en H. Joseph in Hilversum statt. Die Beisetzung erfolgte anschliessend auf dem Friedhof Sint Barbara in Hilversum.

Dr. Josef Bommer, Prof. em., wurde am 23. März 1923 in Zürich geboren und am 7. Juli 1946 in Chur zum Priester geweiht. Nach dem Weiterstudium und dem Doktorat, das er 1949 an der päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin in Rom erlangte, wirkte er von 1949 bis 1951 als Vikar in der Pfarrei Liebfrauen in Zürich. Von 1951 bis 1968 wirkte er als Mittelschulseelsorger in Zürich. Im Jahre 1961 wurde er zum Pfarrer der Pfarrei St. Martin in Zürich ernannt. Neben seinen pastoralen und katechetischen Tätigkeiten wirkte er in den Jahren von 1953 bis 1969 zudem als Prosynodalrichter des Offizialates Zürich. 1972 wurde er zum Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern berufen. Dieses Amt hatte er bis 1988 inne. Als emeritierter Professor wirkte er anschliessend als Aushilfspriester in Wallisellen, St. Martin in Zürich und in Bassersdorf. 2015 trat er in den Ruhestand, den er im Betagtenzentrum Dreilinden in Luzern verbrachte. Dort verstarb er am 3. November 2019. Die Beisetzung fand am 13. November 2019 auf dem Hoffriedhof St. Leodegar in Luzern statt. Der Beerdigungsgottesdienst wurde anschliessend in der Hofkirche St. Leodegar in Luzern gefeiert.

Bischöfliche Kanzlei Chur