Neuen Herausforderungen synodal begegnen
Vom 5. bis 6. März trafen sich je 20 Mitglieder der kantonalen staatskirchenrechtlichen Exekutiven und 20 Mitglieder des Bischofsrates, begleitet von Expertinnen und Experten, mit Bischof Felix Gmür zur 4. synodalen Versammlung in Bern. Die Versammlung suchte Wege, um gemeinsam – synodal – die Menschen heute mit der Botschaft Christi zu erreichen. Die synodale Versammlung 2026 legte Grundsteine für eine Weiterarbeit in den Themenfeldern Nutzung der Vielfalt, Motivation und Einbezug jetziger und künftiger Mitwirkender, Positionierung der Kirche als relevante Gesprächspartnerin in der Gesellschaft und zeitgerechte, verlässliche Finanzierungsmodelle auf diözesaner Ebene. Die Versammlung war durch die Methode des synodalen Gesprächs von gegenseitigem Wohlwollen und Wertschätzung geprägt.
Die synodale Versammlung 2026 betonte das grosse Potenzial, das in der multikulturellen Zusammensetzung der Gläubigen und in den Kenntnissen aller ihrer Führungspersonen und Mitglieder liegt. Angesichts der personellen Engpässe gilt es, Wege zu finden, um die Aufgaben und Projekte gut geeigneten und motivierten Frauen und Männern zuzuordnen. Für einen umfassenderen Einbezug aller Getaufter bei der Festlegung pastoraler und gesellschaftsrelevanter Ziele wird der Aufbau geeigneter synodaler Strukturen anvisiert.
Damit sich die Kirche als relevante Gesprächspartnerin im Dialog mit der Gesellschaft einbringen kann, sind die Verbindungen der Kommunikationsverantwortlichen im Bistum zu prüfen und zu verstärken. Im digitalen Raum gilt es, christliche Anliegen und Botschaften zur Verfügung zu stellen, denn dort suchen Menschen in unserer Zeit Orientierung. Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, einen Prozess einzuleiten, in dem kirchliche Bauten und Einrichtungen, deren traditionelle Nutzung an Bedeutung abnimmt, neuen Bedürfnissen geöffnet werden, ohne ihr Zeugnis für eine menschennahe Kirche zu verlieren. In der Versammlung wurde ein Finanzierungsmodell diskutiert, das ermöglicht, diözesane Projekte mit genügender Sicherheit und solidarisch zu finanzieren. Die konkreten Vorschläge wurden zur Weiterarbeit an die entsprechenden Gremien und deren Verantwortliche adressiert. Die synodale Versammlung fand in einer Zeit statt, wo von der Ukraine über Israel, den Nahen Osten bis in den Iran und anderswo auf der Welt Menschen zum tödlichen Spielball von Gewalt werden. Wie kann es gelingen, Menschen trotzdem die Zuversicht zu vermitteln, dass in der christlichen Botschaft ein Schlüssel für den Frieden liegt? Die Versammlung schloss mit dem Aufruf, als Kirche für Frieden einzustehen.
Ernennungen
Diözesanbischof Felix Gmür beauftragte (Missio canonica) per 01.09.2025:
- Annette Jäggi als Co-Stellenleiterin der Ehe- und Partnerschaftsberatung Basel-Landschaft, Muttenz BL;
- Mathias Jäggi als Co-Stellenleiter der Ehe- und Partnerschaftsberatung Basel-Landschaft, in Muttenz BL.
Ausschreibungen
Die vakant werdenden Pfarrstellen St. Martin Basadingen TG, Bruder Klaus Diessenhofen TG, Maria Himmelfahrt Eschenz TG, Maria Schmerzensmutter Klingenzell TG, St. Blasius Mammern TG, St. Michael Paradies TG, Peter und Paul Ramsen SH und Herz Jesu Stein am Rhein SH im Pastoralraum Am See und Rhy werden für eine Gemeindeleiterin / Pastoralraumleiterin oder einen Gemeindeleiter / Pastoralraumleiter (100%) per 1. August 2026 oder nach Vereinbarung zur Besetzung ausgeschrieben (Inserat: www.bistum-basel.ch/services/leitungsstellen).
Interessierte Personen melden sich bis 16. April 2026 ausschliesslich per Mail bei der Abteilung Personal.
Kommunikationsstelle der Diözese