Bistum Basel

Feier der Erwachsenenfirmung

An folgendem Datum wird in Solothurn die Firmung an Erwachsene gespendet:

Firmdatum: Freitag, 18. Oktober 2019, 18.00 Uhr.
Ort: Jesuitenkirche Solothurn.
Firmspender: Weihbischof Denis Theurillat.
Vorbereitungstreffen: Mittwoch, 25. September 2019, 19.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden).
Ort: Bischöfliches Ordinariat, Baselstrasse 58, 4500 Solothurn.

Die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten sind durch ihr Wohnpfarramt schriftlich bei der Bischöflichen Kanzlei anzumelden. Das Anmeldeformular befindet sich auf www.bistum-basel.ch (Services>Dokumente und Formulare>Taufe von Erwachsenen − Firmung von Erwachsenen). Der Taufschein ist der Anmeldung beizulegen.

Ausschreibung

Die vakant werdende Pfarrstelle St. Maria Luzern im Pastoralraum Luzern Stadt wird für einen Pfarrer (80 − 100%) oder eine Gemeindeleiterin/einen Gemeindeleiter (80 − 100%) per 1. Mai 2020 oder nach Vereinbarung zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (Inserat siehe www.kathluzern.ch).

Interessierte Personen melden sich bitte bis 8. August 2019 unter personalamt@bistum-basel.ch oder per Post: Bischöfliches Ordinariat, Abteilung Personal, Baselstrasse 58, Postfach, 4502 Solothurn.

Bischöfliche Kanzlei Solothurn

Offizielle Bezeichnungen der Berufsgruppen und Funktionen im Bistum Basel

Ab dem 1. August 2019 gelten im Bistum Basel die folgenden Bezeichnungen:
a) Priester bezeichnet die Berufsgruppe; Vikar bzw. Kaplan bezeichnet die Funktion als Mitarbeiter; Pastoralraumpfarrer, Pfarrer, Pfarradministrator und leitender Priester bezeichnet die Funktion in einer Leitungsaufgabe.

b) Diakon bezeichnet die Berufsgruppe; Diakon, Jugendseelsorger, Betagtenseelsorger u.a. bezeichnet die Funktion als Mitarbeiter; Pastoralraumleiter, Gemeindeleiter, Stellenleiter bezeichnet die Funktion in einer Leitungsaufgabe.

c) Theologe/Theologin (bisher: Laientheologe/Laientheologin) bezeichnet die Berufsgruppe; Pfarreiseelsorger/-in (bisher: Pastoralassistent/-in), Jugendseelsorger/-in, Betagtenseelsorger/-in u.a. bezeichnet die Funktion als Mitarbeiter/-in; Pastoralraumleiter/-in, Gemeindeleiter/-in, Stellenleiter/-in bezeichnet die Funktion in einer Leitungsaufgabe.

d) Diesen drei Berufsgruppen gemeinsam ist das abgeschlossene Theologiestudium, die Berufseinführung im Bistum Basel (oder eine gleichwertige Ausbildung) und die Ernennung/Beauftragung (Missio canonica) durch den Bischof bzw. Bischofsvikar. Die Personen aus einer dieser drei Berufsgruppen werden als Seelsorger/Seelsorgerin bezeichnet.

e) Katechet/Katechetin bezeichnet die Berufsgruppe; unterschieden wird nach Ausbildungsniveau zwischen Katechet/-in (RPI/KIL/FH), die mit einer Missio canonica durch den Bischof bzw. Bischofsvikar beauftragt sind, und Katechet/-in (nach ForModula), die mit einer Beauftragung durch die Leitung der Pfarrei arbeiten. Die Bezeichnung Religionspädagoge/Religionspädagogin wird nicht verwendet, weil damit der spezifisch kirchliche Verkündigungsauftrag zu wenig akzentuiert und das schulisch-pädagogische Wirken zu einseitig betont wird. Der Auftrag der Katecheten/Katechetinnen wird umfassender verstanden.

Die neuen Bezeichnungen werden ab dem 1. August 2019 verwendet. Dokumente jeglicher Art, in denen die bisherigen Bezeichnungen verwendet werden, behalten ihre Gültigkeit. Sie werden nach und nach angepasst. Die Änderungen beziehen sich ausschliesslich auf die Berufsgruppen- bzw. Funktionsbezeichnung. Es gibt damit keine Änderungen in Fragen der Zulassung, der Berufsprofile, der Anstellung oder Ähnlichem.

Markus Thürig, Generalvikar

Bischof traf Initiativgruppe «Wir haben es satt!»

Gleichwertigkeit der Geschlechter als gemeinsame Überzeugung

Die Theologinnen Monika Hungerbühler und Jacqueline Keune veröffentlichten im Dezember 2018 den Appell «Für eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit», auf den eine Einladung zum Gespräch mit Bischof Felix Gmür und Generalvikar Markus Thürig folgte. Das Treffen mit den beiden Kirchenfrauen und den Theologen Angela Büchel Sladkovic, Elke Kreiselmeyer und Nico Derksen fand am 20. Juni in Solothurn statt. Marie-Theres Beeler und Felix Senn konnten nicht teilnehmen. Die Initiativgruppe gab dem Bischof und dem Generalvikar Anteil an persönlichen Erfahrungen der Ungleichwertigkeit im kirchlichen Kontext. Dabei wurde für alle am Tisch spürbar, wie unterschiedlich die Bedingungen für Frauen und Männer sind und wie viel an Bewusstseinsarbeit immer noch zu leisten ist.

Im Austausch wurde zwischen der Ebene der Strukturen und jener der Kultur differenziert. Auch wenn sich alle Gesprächsteilnehmer einig waren, dass strukturelle Veränderungen notwendig seien, wurde doch allseits betont, wie sehr auch das Verwirklichen einer bestimmten Kultur zu einem Mehr an Gleichwertigkeit der Geschlechter beitragen könnte. Das Bistum möchte hier ansetzen und etwa durch entsprechende Aus- und Weiterbildung einen Prozess in Gang bringen. Auch die Anpassung der pastoralen Berufsbezeichnungen ist Teil davon sowie die Praxis, dass Frauen im Bistum Basel in pastoralen und staatskirchenrechtlichen Leitungspositionen tätig sind.

Der Umgang mit strukturellen Veränderungen – Stichworte «Frauenordination», «Pflichtzölibat», «Viri Probati», «Glaube und Glaubensvermittlung» – wird durch die Bischofskonferenz, wie sie jüngst ankündigte, auf nationaler Ebene besprochen und angegangen werden.

Für den Bischof bleibt von grosser Bedeutung, dass die Weiterentwicklung der Kirche möglichst alle Menschen mitnimmt und die Einheit stärkt im Wissen und auch in Anerkennung um eine kirchliche Vielfalt.

Alle Gesprächsteilnehmer empfanden es als wertvoll,  füreinander spürbarer zu werden und voneinander zu hören. Und wenn auch unterschiedliche theologische und pastorale Positionen deutlich wurden, auch bedingt durch unterschiedliche Rollen, so bleibt eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit aller Menschen das gemeinsame Ziel.

Kommunikationsstelle des Bistums