Katastrophe von Crans-Montana VS
Nach dem tragischen Brand in Crans-Montana in der Nacht zum 1. Januar, bei dem mehr als 40 Menschen ums Leben kamen und über 100 weitere verletzt wurden, bekundet die Schweizer Bischofskonferenz ihre tiefe Verbundenheit mit den Opfern, ihren Familien und allen von diesem Unglück betroffenen Menschen.
Botschaft des Heiligen Vaters
«Nach der Nachricht vom tragischen Brand in Crans-Montana in der Nacht vom 1. Januar, bei dem mehr als 40 Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden, trauert Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. mit den Familien und der gesamten Schweizerischen Eidgenossenschaft. Er möchte den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl und seine Anteilnahme bekunden. Er bittet den Herrn, die Verstorbenen in seiner Wohnstätte des Friedens und des Lichts aufzunehmen und den Mut derer zu stärken, die in ihrem Herzen oder an ihrem Körper leiden. Möge die Mutter Gottes in ihrer Zärtlichkeit allen von diesem Drama betroffenen Menschen den Trost des Glaubens schenken und sie in der Hoffnung bewahren.» (Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär Seiner Heiligkeit beim Heiligen Stuhl)
Erklärung der Schweizer Bischofskonferenz
«Auch die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz sind angesichts der Schwere dieser Katastrophe zutiefst erschüttert, für alle Opfer, für ihre Familien, die noch auf Informationen warten, aber auch für alle Mitarbeitende der Rettungsdienste. Alle unsere Kirchen können Orte der Unterstützung sein und sind in dieser schrecklichen Stunde Orte des Gebets.» (+Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz)
Spirituelle Initiativen und Gesten der Solidarität
Die eucharistische Anbetung fand den ganzen Tag über am Freitag, 2. Januar, in der Kirche von Montana statt.
Am 3. Januar wurde dort nach der Messe um 18 Uhr der Rosenkranz gebetet.
Am 4. Januar leitete und predigte Mgr. Jean-Marie Lovey, Bischof der Diözese Sion, die Messe um 10 Uhr in der Kirche von Crans (konzelebriert von Mgr. Charles Morerod, Präsident der SBK), in Anwesenheit der Verantwortlichen der reformierten Kirche: dem Pfarrer von Montana, dem Präsidenten des Synodalrats Stephan Kronbichler und dem Präsidenten der Schweizerischen Synode Gilles Cavin, die alle drei bereits seit dem Abend des 1. Januar anwesend waren.
In der Diözese Sion läuteten am Abend des 2. Januar um 18 Uhr die Glocken als Zeichen der Trauer, der Solidarität und der Andacht. Alle Schweizer Pfarreien waren eingeladen, sich dieser Geste im Rahmen ihrer Möglichkeiten anzuschliessen.
Der Kanton Wallis richtete eine offizielle Hotline ein: Tel. 0848 112 117.
Schweizer Bischofskonferenz SBK